Peter Fox – Alles neu – Songtext

Ich verbrenn mein Studio, schnupfe die Asche wie Koks.  Ich erschlag meinen Goldfisch, vergrab ihn im Hof.
Ich jag meine Bude hoch, alles was ich hab lass ich los. (Uuh…)
Mein altes Leben, schmeckt wie ‘n labbriger Toast.  Brat mir ein Pracht Steak, Peter kocht jetzt feinstes Fleisch.
Bin das Update, Peter Fox 1.1.  Ich will abshaken, feiern, doch mein Teich ist zu klein.  Mir wächst ne neue Reihe Beißer wie bei dem weißen Hai.  Gewachst, gedopet, poliert, nagelneue Zähne.
Ich bin euphorisiert, und habe teure Pläne.  Ich kaufe mir Baumaschinen, Bagger und Walzen und Kräne. Stürze mich auf Berlin, drück auf die Sirene.

Ich baue schöne Boxentürme, Bässe massieren eure Seele. Ich bin die Abrissbirne für die d d d deutsche Szene.

Hey, alles glänzt, so schön neu. Hey, wenns dir nicht gefällt, mach neu. (Hou…) Die Welt mit Staub bedeckt, doch ich will sehn wo’s hingeht. Steig auf den Berg aus Dreck, weil oben frischer Wind weht.  Hey, alles glänzt, so schön neu.

Ich hab meine alten Sachen satt, und lass sie in ‘nem Sack verrotten. Motte die Klamotten ein, und dann geh ich nackt shoppen.
Ich bin komplett renoviert, Bräute haben was zu glotzen. Kerngesund, durchtrainiert, Weltmeister im Schach und Boxen.
Nur noch konkret reden, gib mir ein ja oder nein. Schluss mit Larifari, ich lass all die alten Faxen sein.
Sollt ich je wieder kiffen, hau ich mir ‘ne Axt ins Bein. Ich will nie mehr lügen, ich will jeden Satz auch so meinen.
Mir platzt der Kopf, alles muss ich verändern. Ich such den Knopf, treffe die mächtigen Männer.
Zwing das Land zum Glück, kaufe Banken und Sender. Alles spielt verrückt, zitternde Schafe und Lämmer.

Ich seh besser aus als Bono, und bin ‘n Mann des Volkes. Bereit die Welt zu retten, auch wenn das vielleicht zu viel gewollt ist.

Hey, alles glänzt, so schön neu. Hey, wenns dir nicht gefällt, mach neu. (Hou…) Hier ist die Luft verbraucht, das Atmen fällt mir schwer.
Bye Bye ich muss hier raus, die Wände kommen näher. Die Welt mit Staub bedeckt, doch ich will sehn wo’s hingeht.
Steig auf den Berg aus Dreck, weil oben frischer Wind weht. Hey, alles glänzt, so schön neu.

Hey!
Hey!
Hey!

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Toten Hosen – Warum werde ich nicht satt

Was für ne blöde Frage, ob das wirklich nötig ist. Ich habe halt zwei Autos, weil mir eins zu wenig ist.
Sie passen beide in meine Garage, für mich ist das Grund genug. Was soll ich sonst in diese Garage neben meiner Riesenvilla tun?
Die Geräte für den Swimmingpool liegen schon im Gartenhaus, und die Spielzeug Eisenbahn ist im Keller aufgebaut.

hey, hey! Ho, ho!
Jeden Sonntag zähle ich mein Geld, und es tut mir wirklich gut zu wissen, wieviel ich wert bin, und ich bin grad hoch im Kurs.
Ich hatte mehr Glück als die Meisten, habe immer fett gelebt. Und wenn ich wirklich etwas wollte, hab ichs auch gekriegt!

Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?

Ich bin dankbar für mein Leben, habe vieles mitgenommen. Aus allen Abenteuern immer heil herausgekommen.
Jede Menge Parties und Drogen sowieso. Und saufen mit den Frauen war meistens etwas los.
Ich habe wirklich tolle Freunde. Man kümmert sich sehr nett und auf dem Friedhof ist der beste Platz reserviert für mich.

Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werde ich nicht satt? Warum werde ich nicht satt?
Warum werden wir nicht satt? Warum werden wir nicht satt?
Warum werden wie nie satt? Warum werden wir nie satt?
Warum werden wir nie satt? Warum werden wir nie satt?

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Olaf Henning – Das Spiel ist aus

Text von dem Lied: Das Spiel ist aus – von Olaf Henning 

Du hast einfach nur auf start gedrückt und mich als Spieler ausgewählt mit deinen Waffen alles im Visier hast du die Regeln selber aufgestellt

Du warst die Hauptfigur in meinem Leben doch du sammelst keine Ppunkte mehr die Energie ist verbraucht, das Limit erreicht nichts geht mehr, es ist vorbei

Das Spiel ist aus – game over
und du hast deine chance vertan
Das Spiel ist aus – game over
und alles fängt von vorne an
ein neues Spiel, ein neues glück
doch nicht mit mir, denn ich geb auf
Das Spiel ist aus, game over – und du bist raus.

Du hast mich lächelnd in den Kampf geschickt doch der letzte Gegner, der warst du  hast meine Schwäche eiskalt ausgenutzt mich mit vielen falschen Tränen besiegt  du nimmst dir ohne Rücksicht was du willst kannst keinen zweiten Sieger akzeptier’n  ich zieh den Stecker raus, Das Spiel ist aus nach deinen Regeln läuft nichts mehr…

Das Spiel ist aus – game over
und du hast deine chance vertan
Das Spiel ist aus – game over
und alles fängt von vorne an
ein neues Spiel, ein neues glück
doch nicht mit mir denn ich geb auf
das spiel ist aus, game over
und du bist raus

Das Spiel ist aus – game over
und du hast deine chance vertan
Das Spiel ist aus – game over
und alles fängt von vorne an
ein neues Spiel, ein neues glück
doch nicht mit mir, denn ich geb auf
Das Spiel ist aus – game over
und du bist raus

Das Spiel ist aus

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Olaf Henning – Cowboy und Indianer (Komm hol das Lasso raus)

Text von dem Lied: Komm hol das Lasso – von Olaf Henning

Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer.
Wir reiten um die Wette, ohne Rast und ohne Ziel.
Hast du mich umzingelt, werd ich mich ergeben,
stell mich an den Marterpfahl, komm hol das Lasso raus,
so wie beim ersten Mal.

So wie ein Cowboy in der Einsamkeit, auf seiner Suche nach Geborgenheit,
reite ich immer weiter gegen den Wind, so lange bis ich endlich bei dir bin,
für dich ist mir kein Weg zu weit, bei dir vergesse ich die Zeit, nun bin ich da und ich hör nur wie du sagst:

Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer.
Wir reiten um die Wette, ohne Rast und ohne Ziel.
Hast du mich umzingelt, werd ich mich ergeben,
stell mich an den Marterpfahl, komm hol das Lasso raus, so wie beim ersten
Mal.

So wie ein Cowboy in der fremden Stadt, in der die Angst noch einen Namen hat, bin wie besessen auf der Suche nach dir, jede Gefahr nehme ich ins Visier,
für dich ist mir kein Weg zu weit, bei dir vergesse ich die Zeit, nun bin ich da und hör nur wie du sagst:

Komm hol das Lasso raus

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Jürgen Renfordt – Du hast ihre Augen

Die Haare gekämmt, im Mickymaushemd, so stehst du hier in meiner Tür.
In deinen kleinen Händen hälst du Blumen für mich im Geschenkpapier.
Wir geh’n in den Zoo, Delphinenshow, zwei Tickets hier für Dich und mich.
Du streichelst die Delphine, und ich steh’ neben dir und beobachte Dich.

Du hast ihre Augen, du hast ihren Mund Du lachst so wie sie, doch es bringt mich fast um. Wenn du mich dann fragst: Sag vermisst du uns nicht? Verberg’ ich vor dir mein Gesicht. Du hast ihre Augen und schaust mich so an, dass ich meine Tränen kaum aufhalten kann. Ich hab’ das Gefühl, so als säh’ sie mich dann mit deinen Augen an.

Die Show ist nun aus, ich bring Dich nach Haus, sie wartet schon bestimmt auf Dich. Du brauchst jetzt nicht zu weinen, denn du weißt, Indianer, die weinen nicht. Ich ruf’ Dich auch an so schnell wie ich kann, Nur weiss ich nicht, ob sie das mag. Ich liebe sie noch immer, drum bestell ihr von mir, du, ich hätte gesagt:

Du hast ihre Augen, du hast ihren Mund Du lachst so wie sie, doch es bringt mich fast um. Wenn du mich dann fragst: Sag vermisst du uns nicht? Verberg’ ich vor dir mein Gesicht.
Du hast ihre Augen und schaust mich so an, dass ich meine Tränen kaum aufhalten kann. Ich hab’ das Gefühl, so als säh’ sie mich dann mit deinen Augen an.

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Fröhliche Weihnacht überall

1. Fröhliche Weihnacht überall! tönet durch die Lüfte froher Schall. Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum!

2. Fröhliche Weihnacht überall! tönet durch die Lüfte froher Schall. Darum alle stimmet ein in den Jubelton, denn es kommt das Licht der Welt von des Vaters Thron.

3. Fröhliche Weihnacht überall! Licht auf dunklem Wege, unser Licht bist du denn du führst, die dir vertrau’n, ein zu sel’ger Ruh’.

4. Fröhliche Weihnacht überall! Was wir ander’n taten, sei getan für dich, daß bekennen jeder muß, Christkind kam für mich.

Der Text ist von Heinrich A. H. von Fallersleben
Die Melodie: Aus England, 19. Jh.

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Boney M. – When A Child Is Born

Songtext von dem Lied When A Child Is Born  von Boney M

A ray of hope flickers in the sky A tiny star lights up way up high
All across the land dawns a brand new morn This comes to pass when a child is born

A silent wish sails the seven seas The winds have changed whisper in the trees
And the walls of doubt crumble tossed and torn This comes to pass when a child is born

A rosy hum settles all around You’ve got the feel you’re on solid ground
For a spell or two no one seems forlorn This comes to pass when a child is born

(Spoken)
And all of this happens Because whe world is waiting Waiting for one child
Black, white, yellow, no one knows But a child that would grow up and turn tears to laughter Hate to love, war to peace
And everyone to everyone’s neighbour Misery and suffering would be forgotten forever

It’s all a dream and illusion now It must come true, sometimes soon somehow
All across the land dawns a brand new morn This comes to pass when a child is born

All across the land dawns a brand new morn This comes to pass when a child is born

When a child is born

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Lasst uns froh und munter sein

1. Lasst uns froh und munter sein, und uns recht von Herzen freun.
Lustig, lustig tralalalala, bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da.

2. Dann stell ich den Teller auf, Niklaus legt gewiss was drauf, Lustig lustig tralalala, bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da.

3. Wenn ich schlaf, dann träume ich: jetzt bringt Nikolaus was für mich. Lustig lustig tralalala, heut ist Nikolausabend da, heut ist Nikolausabend da.

4. Wenn ich aufgestanden bin, lauf ich schnell zum Teller hin. Lustig lustig tralalala, nun war Nikolausabend da, nun war Nikolausabend da.

5. Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann. Lustig lustig tralalala, nun war Nikolausabend da, nun war Nikolausabend da.

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Peter Cornelius – Du Entschuldige I Kenn Di – Text

Liedtext von Peter Cornelius – Du Entschuldige I Kenn Di

Wann i oft a bisserl ins Narrenkastl schau
dann siech i a Madl mit Aug’n so blau
a Blaudes laßt sich mit gar nix andern vergleichen.
Sie war in der Schul’ der erklärte Schwarm
von mir und von all’ meinen Feunden doch dann

am letzten Schultag
da stellte des Leb’n seine Weichen.
Wir hab’n uns sofort aus den Aug’n verlor’n.
I hab’ mi oft g’fragt was is aus ihr word’n.
Die Wegedie mir beide ‘gangen san war’n net die gleichen.
Und vorgestern sitz i in an Lokal

i schau in zwa Aug’n und waß auf einma ldas is dieses Blau
das laßt sich mit gar nix vergleichen.

Du entschuldige i kenn di bist du net die Klane die i scho als Bua gern g’habt hab die mit dreizehn schon kokett war mehr als was erlaubt war und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab’ nächtelang net g’schlafen nur weil du im Schulhof einmal mit den aug’n zwinkert hast. Komm wir streichen fünfzehn Jahr hol’n jetzt alles nach als ob dazwischen einfach nix war.

Sie schaut mi a halbe Minute lang an sie schaut daß i gar nix mehr sagen kann. I sitz wie gelähmt gegenüber und kann’s gar net fassen. I hör ka Musik mehr und wart nur drauf daß sie endlich sagt: du jetzt wach i auf der Peter der zehn Häuser weiterg’wohnt hat in der Gassen. Sie zwinkert mir zu wie vor fünfzehn Jahr

sie sagt: na wie geht’s da mei Peterl na klar du hast a schon lang nix mehr vo dir hören lassen.
I nick nur: ja sehr lang ja viel zu lang

sie meint: komm probier’n mas’ halt jetzt miteinand und später sag i lachend no amoi zu ihr auf der Straßen:

Du entschuldige i kenn di bist du net die Klane die i scho als Bua gern g’habt hab die mit dreizehn schon kokett war mehr als was erlaubt war und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab’ nächtelang net g’schlafen nur weil du im Schulhof einmal mit den aug’n zwinkert hast. Komm wir streichen fünfzehn Jahr’ hol’n jetzt alles nach als ob dazwischen einfach nix war.

Du entschuldige i kenn di bist du net die Klane die i scho als Bua gern g’habt hab die mit dreizehn schon kokett war mehr als was erlaubt war und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab’ nächtelang net g’schlafen nur weil du im Schulhof einmal mit den aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr hol’n jetzt alles nach als ob dazwischen einfach nix war.

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Advent – Von Loriot

Das Gedicht “Advent” – Von Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneefloecklein leis herniedersinken.

Auf Edeltaennleins gruenem Wipfel
haeuft sich ein kleiner weisser Zipfel.

Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Foersterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschoenen Nacht
hat sie den Foerster umgebracht.

Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon im Wege.

So kam sie mit sich ueberein:
am Niklasabend muss es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh’,
das Haeslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten ueber Kimme und Korn.

Vom Knall geweckt ruempft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter suess im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da laeuft des Foersters Blut von hinnen.

Nun muss die Foersterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied),
behaelt ein Teil Filet zurueck
als festtaegliches Bratenstueck
und packt zum Schluss, es geht auf vier
die Reste in Geschenkpapier.

Da toent’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hoert man Hunde bellen.

Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runden macht ?

Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten !

“He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen ?”

Des Foersters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
“Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
‘s ist alles, was ich geben kann.”

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

Im Foerstershaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent.